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#10 Weihnachten

Besinnliche Weihnachten

Morgen ist Heiligabend. Einer der ungewöhnlichsten Heiligabende für fast alle von uns.

Nichts ist mehr selbstverständlich.
Die Verwandtenbesuche, über die man im vorherigen Jahr noch gestöhnt hätte, wären dieses Mal willkommen.
Der Einkauf in der Stadt, der uns letztes Jahr noch gestresst hätte, wird von vielen vermisst. Zumindest das Bewundern der schön geschmückten Schaufenster.

Vielleicht ist genau das die Botschaft für dieses Jahr.
NICHTS IST SELBSTVERSTÄNDLICH.
Noch nicht einmal die Tatsache, dass Du lebst. Deine Familie. Deine Freunde. Oder dass Du zu essen, zu trinken und ein Dach über dem Kopf hast.

Vielleicht zwingt uns dieses Jahr alle zu DEMUT, damit wir anerkennen, dass wir Menschen uns die Welt nicht untertan machen, sondern ihr dienen. Dass wir Menschen nur dann diese Welt erhalten können, wenn wir anfangen, Mangel, Angst und Misstrauen zu wandeln in Liebe, Fülle und Vertrauen. Dass wir beginnen, dankbar zu sein für alles, was wir haben, statt zu bedauern, was uns fehlt.

Für ein erfolgreiches Coachinggespräch ist die Haltung, aus der heraus man coacht, wesentlich machtvoller als das Wort, das man spricht. Daher gilt es, sich als Coach nicht nur Coachingtechniken und -wissen anzueignen, sondern auch die Haltung einzunehmen, die Dich selbst und den Coach ermächtigen bei seiner Weiterentwicklung. Eine dieser ermächtigenden Haltungen ist: Demut. Demut nicht im Sinne von Unterwürfigkeit, sondern sich den Bedingungen des Universums hinzugeben und nicht mehr gegen sie anzukämpfen. Zuzustimmen, dass es auf dieser Welt sowohl Leid als auch Glück gibt. Dass wir Leid nicht immer verhindern können, aber einen Einfluss darauf haben, wie lange wir leiden. Dass jeder Mensch die Wahl hat, ob er langes Leiden oder Erfüllung wählt, und dass keine Wahl an sich besser oder schlechter ist, sondern nur unterschiedliche Konsequenzen hat. Demut bedeutet auch, immer wieder seine eigenen Täterschaften anzuerkennen, aber nicht um sich dafür zu geißeln oder schuldig zu fühlen, sondern um verantwortlich damit umzugehen. Wir sind alle (nur) Menschen. Wahrhafte Demut ist befreiend. Wenn es nicht befreiend ist, ist es keine Demut. 🙂

Was bedeutet Demut für Dich und wie bringst Du sie zum Ausdruck?

Wir danken Dir für Dein Sein und wünschen Dir ein

FROHES FEST

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